docs(specs): design for UI reactivity and task-list performance
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# UI-Reaktivität und Listen-Performance
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**Datum:** 2026-08-07
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**Status:** Design freigegeben, Implementierung offen
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## Problem
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Zwei Symptome, die als eines gemeldet wurden:
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1. **Stale UI.** Ein Task bleibt in der Liste auf `Queued` stehen, obwohl der Worker ihn längst auf `Running` gesetzt hat. Ebenso tauchen extern angelegte Tasks (Online-Inbox, List-Handler) erst nach einem manuellen Neuladen auf. Modals und Overlays zeigen den Stand vom Öffnungszeitpunkt.
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2. **Langsames Laden.** Eine Liste mit ~125 erledigten Tasks braucht 1–2 Sekunden zum Öffnen. Ziel sind Listen mit bis zu ~1000 erledigten Tasks.
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## Analyse
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### Reaktivität: es fehlt kein Event, es fehlt die Selbstheilung
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Der Broadcast-Pfad ist im Grundsatz korrekt: der Worker schreibt in die DB, committet, und sendet danach eine ID über SignalR (`HubBroadcaster`); die UI lädt die Entity frisch nach. WAL-Sichtbarkeit und EF-Change-Tracking wurden als Ursache **ausgeschlossen** — die UI nutzt `IDbContextFactory` mit kurzlebigen Kontexten, und WAL-Reader sehen Commits sofort.
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Das eigentliche Problem: **ein einziger verlorener Event ist permanent.** Der einzige Reconcile-Trigger ist heute `ConnectionRestoredEvent`, also ein Verbindungsabbruch. Es gibt drei Wege, auf denen ein Update verloren geht:
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| # | Loch | Ort |
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|---|---|---|
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| 1 | Blankes `catch { }` um den gesamten Delta-Pfad. Eine einzige transiente Exception (z.B. `SQLITE_BUSY`) lässt die Zeile dauerhaft auf dem alten Stand — ohne Log, ohne Retry. | `src/ClaudeDo.Ui/ViewModels/Islands/TasksIslandViewModel.cs:224` |
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| 2 | `QueuePicker.ClaimNextAsync` committet `status='running'` sofort. Wirft danach etwas in `RunInSlotAsync` oder im ungeschützten Setup-Block von `TaskRunner.ContinueAsync` (Zeilen 218–238 liegen außerhalb jedes `try`), fängt der Catch das ab und **loggt nur** — kein `FailAsync`, kein Broadcast. DB sagt Running, die UI erfährt es nie. | `src/ClaudeDo.Worker/Queue/QueueService.cs:349-352` |
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| 3 | DB-Writes ohne Broadcast. | `src/ClaudeDo.Worker/Runner/WorktreeManager.cs:103`, `src/ClaudeDo.Worker/Online/OnlineSyncService.cs:131`, `src/ClaudeDo.Worker/Runner/InteractiveLaunchSpecService.cs:447` |
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Dazu zwei kleinere Befunde:
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- **Race im Delta-Pfad.** `OnWorkerTaskUpdated` ist `async void` und hängt an *zwei* Events (`TaskUpdatedEvent` und `WorktreeUpdatedEvent`, `TasksIslandViewModel.cs:117-118`). Der Full-Reload-Zweig ist per `_loadCts` gegen Überholen abgesichert, der Delta-Zweig nicht — ein älterer Read kann einen neueren überschreiben.
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- **`busy_timeout` ist nicht gesetzt** (`src/ClaudeDo.Data/ClaudeDoDbContext.cs:93`). Ohne Timeout schlägt ein seltener `SQLITE_BUSY` sofort als Exception durch, statt kurz zu warten — das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Loch 1.
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- **`RunCreated` ist ein totes Event.** Wird in `TaskRunner.cs:358` gesendet, hat aber keinen einzigen Abonnenten in der UI.
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### Performance: der Engpass ist das Rendering, nicht die Datenbank
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SQLite ist hier **nicht** der Engpass, und ein DB-Wechsel würde nichts verbessern. Die Kosten verteilen sich so:
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| Posten | bei 125 Zeilen |
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| SQLite-Read, 125 Zeilen × ~30 Spalten, 2 Joins | < 1 ms |
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| EF-Materialisierung | ~1–5 ms |
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| **Avalonia baut ~8.500 Controls mit Bindings** | **~1.000–1.500 ms** |
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Eine `TaskRowView` erzeugt **~68 Controls eager**: ~50 für Struktur und Inhalt plus 18 `MenuItem`-Deklarationen des inline deklarierten ContextMenus (`TaskRowView.axaml:35-85`). Die Liste ist **nicht virtualisiert**: drei `ItemsControl` (Overdue/Open/Completed) liegen in einem gemeinsamen `ScrollViewer` ohne `ItemsPanel`-Override (`TasksIslandView.axaml:100,119,152`). `ItemsControl` nutzt per Default ein normales `StackPanel`, und der gemeinsame `ScrollViewer` gibt allen dreien unbegrenzte Höhe — deshalb würde auch ein bloßes Setzen von `VirtualizingStackPanel` nichts bewirken.
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Zeilenhöhe ~68px, verfügbare Listenhöhe auf 2560×1440 ~1250px → **~19 Zeilen gleichzeitig sichtbar**.
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| | Controls | geschätzt |
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|---|---|---|
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| heute, 125 Tasks | ~8.500 | 1–2 s |
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| heute, 1000 Tasks | ~68.000 | ~10 s+ |
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| virtualisiert (19 sichtbar + Overscan ≈ 25 Zeilen) | ~1.700 | ~250 ms |
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| + ContextMenu lazy | ~1.250 | ~180 ms |
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Entscheidend: die virtualisierten Werte sind **konstant** und gelten für 125 wie für 10.000 Zeilen.
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Nebenbefund: `LoadForList` (`TasksIslandViewModel.cs:305-309`) hat **kein `.Where()` vor `ToListAsync()`** — es lädt die komplette `tasks`-Tabelle aller Listen mit zwei Joins und filtert danach in C#. Die vorhandenen Indizes (`idx_tasks_list_id`, `idx_tasks_status`) werden dadurch nie genutzt. Bei der heutigen DB-Größe unkritisch, aber es skaliert mit der DB-Gesamtgröße statt mit der Listengröße.
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### Drag & Drop: architektonisch virtualisierungsfähig
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Die Task-Liste nutzt **kein** Avalonia-`DragDrop` pro Item, sondern ein eigenes Ghost-Drag:
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- Vier Pointer-Handler hängen **zentral** an der `TasksIslandView` (`TasksIslandView.axaml.cs:40-43`, Tunnel-Routing) — keine pro-Zeile registrierten Handler, die beim Container-Recycling leaken könnten.
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- Das Ziel wird per `InputHitTest` live ermittelt (`TasksIslandView.axaml.cs:304-329`) — kein Index-Hack, recycling-sicher.
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- Drop-Hints sind reine ViewModel-Properties (`TaskRowViewModel.cs:25-26`, `DropHintAbove`/`DropHintBelow`).
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- Der Ghost ist ein `RenderTargetBitmap`-Snapshot in einem separaten Topmost-Fenster (`Views/Controls/TaskDragController.cs`), losgelöst vom Visual Tree.
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Anzupassen sind:
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- `FindNextInSameSection` und `SectionFor` (`TasksIslandViewModel.cs:366-374`, `:622-628`) iterieren per `IndexOf` über die drei UI-Collections. Die flache Master-Collection `Items` existiert bereits (`TasksIslandViewModel.cs:55`) und ist korrekt sortiert — das ist der Grund, warum das Flatten bezahlbar ist.
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- **Auto-Scroll beim Ziehen fehlt komplett.** Fällt heute weniger auf, weil alle Container realisiert sind; bei einer virtualisierten Liste ist es Pflicht.
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- **Bestehender Bug:** Zieht man über eine Gruppengrenze, prüft `ReorderAsync` (`TasksIslandViewModel.cs:560-563`) zwar die Sektion, verschiebt bei ungleichen Sektionen aber nur `Items` ohne anschließendes `Regroup()`. `SortOrder` landet in der DB, die UI zeigt nichts.
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- **Kein Präzedenzfall:** im gesamten `ClaudeDo.Ui`-Projekt existiert kein `VirtualizingStackPanel` und kein `ItemsRepeater`.
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### Drag-Optik
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Heute laufen zwei Darstellungen derselben Zeile gleichzeitig: der Bitmap-Ghost am Cursor **und** die Originalzeile mit `Opacity 0.55`, `scale(1.03)`, BoxShadow und Accent-Rand (`IslandStyles.axaml:441-446`). `scale(1.03)` ändert kein Layout und überlappt daher die Nachbarzeilen. Das Feedback für das Drop-Ziel ist der ganz normale `:pointerover`-Hover (`IslandStyles.axaml:433-435`, setzt nur `BorderBrush`) — dasselbe Signal wie beim harmlosen Drüberfahren; einen eigenen `drop-target`-Style gibt es nur für die Lists-Island (`Border.list-item.drop-target`). Zusätzlich laufen `BrushTransition` (0.12s) und `ThicknessTransition` auf `Margin` (0.15s) auch während des Drags mit, was die Rückmeldung verschwimmen lässt.
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## Verworfene Alternativen
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| Alternative | Warum verworfen |
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| **SQLite ersetzen** | Kein Engpass. Der DB-Read liegt unter 1 ms; die Zeit steckt zu >95% im Aufbau des Visual Tree. Monatelange Arbeit für null messbaren Gewinn. |
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| **Nur Task-Titel laden, Rest lazy beim Öffnen** | Richtige Intuition, falsche Ebene. Spart Bytes aus einer lokalen Datei, die in unter 1 ms gelesen wird. Die 125 Zeilen werden weiterhin als 125 vollständige `TaskRowView` gebaut. Um wirklich zu sparen, müsste das Zeilen-Template entkernt werden — also genau die Chips und Icons entfallen, wegen derer die Liste nützlich ist. Als *Zusatz* (schlanke Projektion für Speicher/Materialisierung) sinnvoll, als Hauptmaßnahme nicht. |
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| **Completed einklappen + „mehr laden"** | Billig und sofort wirksam, aber aufgeklappt mit 1000 Zeilen hängt es wieder. Bleibt als **Fallback**, falls der Virtualisierungs-Spike scheitert. |
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| **Completed archivieren** | Löst das Problem durch Vermeidung; der Wunsch war ausdrücklich, 1000 erledigte Tasks sehen zu können. |
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| **`Revision`-Spalte / Change-Feed** | Strukturell sauber (verlorene Events wären egal, Race gelöst), aber Migration plus Anpassung jedes Schreibpfads. Für eine Single-User-Desktop-App mit lokaler DB Overkill; der Reconcile-Tick erreicht dasselbe Ziel deutlich billiger. Bleibt als Eskalation, falls Phase 3 in der Praxis nicht reicht. |
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| **Nur die Löcher stopfen (ohne Reconcile)** | Behebt die bekannten Fälle, lässt die Architektur „ein verlorener Event = permanent stale" aber intakt. Das nächste Loch kommt mit dem nächsten Feature. |
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## Design
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### Phase 1 — Reaktivitäts-Löcher schließen
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Unabhängig von Phase 2 und 3, kann sofort starten.
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| Fix | Ort |
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| `catch { }` ersetzen durch Log + einmaligen Retry. **Kein** Footer-Error — das ist ein Hintergrund-Refresh, keine Nutzeraktion. | `TasksIslandViewModel.cs:224` |
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| `PRAGMA busy_timeout` setzen (gilt für beide Prozesse, da in `MigrateAndConfigure`) | `ClaudeDoDbContext.cs:93` |
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| Catch-Block ruft `_state.FailAsync` und broadcastet, statt nur zu loggen | `QueueService.cs:349-352` |
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| Setup-Block (Zeilen 218–238) in den bestehenden `try` ziehen, damit `MarkFailed` greift | `TaskRunner.ContinueAsync` |
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| `WorktreeUpdated` nach dem Insert broadcasten | `Runner/WorktreeManager.cs:103` |
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| `TaskUpdated` nach dem Insert broadcasten | `Online/OnlineSyncService.cs:131` |
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| `TaskUpdated` nach dem Insert broadcasten | `Runner/InteractiveLaunchSpecService.cs:447` |
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| Monotone Sequenznummer pro TaskId im Delta-Pfad; Ergebnisse mit veralteter Sequenz verwerfen | `OnWorkerTaskUpdated` |
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| `RunCreated` ersatzlos entfernen (totes Event ohne Abonnent) | `HubBroadcaster`, `TaskRunner.cs:358` |
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### Phase 2 — Flache virtualisierte Liste
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**Datenmodell.** `Regroup()` erzeugt statt drei Collections **eine** `Rows`-Collection vom Union-Typ (`HeaderRow` | `TaskRowViewModel`), abgeleitet aus der bereits vorhandenen flachen `Items`. Gruppenüberschriften werden zu regulären Einträgen:
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```
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Rows
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[0] HeaderRow "Überfällig (3)"
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[1] TaskRow …
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[4] HeaderRow "Offen (12)"
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…
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[17] HeaderRow "Erledigt (125)"
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…
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```
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**View.** Eine `ListBox` mit `VirtualizingStackPanel` und einem DataTemplate-Selector (Header / Task) ersetzt die drei `ItemsControl` und den umschließenden `ScrollViewer`.
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**Drag.** `FindNextInSameSection`, `SectionFor` und `ReorderAsync` rechnen gegen `Items` statt gegen die UI-Collections. Auto-Scroll beim Ziehen an den Listenrand wird neu gebaut. Der Cross-Section-Reorder-Bug wird im selben Zug behoben, da die Sektionsgrenzen in der flachen Struktur ohnehin explizit modelliert werden müssen.
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**Zeilenkosten.** Das ContextMenu wird bei `ContextRequested` im Code-Behind aufgebaut statt als 18 `MenuItem`s pro Template-Instanz.
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**Query.** `.Where()` wandert vor `ToListAsync()`, damit die Query mit der Listengröße statt der DB-Gesamtgröße skaliert. Erfordert Umbau von `ITaskListFilter` von In-Memory-Prädikaten (`Matches(TaskEntity)`) auf `IQueryable`-Expressions.
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**Drag-Optik (Variante A).** Ghost folgt dem Cursor; die Originalzeile kollabiert zu einer leeren, gestrichelten Lücke, die beim Ziehen an die jeweilige Zielposition mitwandert.
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```
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┌──────────────────────┐
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│ Fix login bug │
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├──────────────────────┤
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│ ╌╌╌╌╌╌╌╌╌╌╌╌╌╌╌╌╌╌╌╌ │ ← leerer Slot, wandert mit
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├──────────────────────┤
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│ Rebase branch │
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└──────────────────────┘
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┌────────────────┐
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│ Update deps │ ← Ghost am Cursor
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└────────────────┘
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```
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Begleitend: `scale(1.03)` und BoxShadow auf der gezogenen Zeile entfallen; der normale `:pointerover`-Hover wird während eines aktiven Drags per `dragging`-Klasse am Container unterdrückt; Transitions sind während des Drags aus.
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### Phase 3 — Reconcile-Tick
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Setzt Phase 2 voraus: auf einer Liste, die 1–2 s zum Laden braucht, würde ein periodischer Abgleich alles verschlimmern.
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Ein Timer (3–5 s) gleicht die **sichtbaren** Rows gegen die lokale SQLite ab und **patcht ausschließlich Properties** — er baut nie Zeilen neu und löst nie einen `LoadForList` aus. Bei einer lokalen DB und wenigen Dutzend sichtbaren Zeilen ist das ein einzelner indizierter Query.
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Damit ist jeder verlorene Event nach spätestens einem Tick geheilt, unabhängig davon, wo er fehlte. Derselbe Tick versorgt zusätzlich die langlebigen Overlays: Worktrees-Overview, LogVisualizer und die MergeHelper-Auswahl.
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Kurzlebige Modals (Settings, ListSettings, RepoImport, WeeklyReport, ConflictResolver) bleiben bewusst statisch — ein Dialog, der sich unter den Fingern des Nutzers ändert, ist schlechter als einer, der den Stand vom Öffnen zeigt.
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## Tests
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- **Worker.Tests:** Broadcast-Assertions über einen Fake-Broadcaster auf allen in Phase 1 gefixten Pfaden — insbesondere, dass der Fehlerfall in `RunInSlotAsync` einen Broadcast auslöst.
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- **Ui.Tests:** Der Reconcile-Tick patcht abweichende Properties; ein Ergebnis mit veralteter Sequenznummer wird verworfen; `Regroup()` erzeugt die korrekte `Rows`-Folge inklusive Header-Positionen und -Zählern.
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- **Nicht automatisiert testbar:** Ladezeit und Drag-Optik. Beides erfordert eine manuelle Gegenmessung mit einer großen Liste durch den Nutzer.
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Keine Tests, die die echte `claude`-CLI starten.
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## Risiken
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1. **Kein Virtualisierungs-Präzedenzfall im Projekt.** Das HitTest-basierte Custom-Drag ist theoretisch tragfähig, aber nie gegen recycelte Container verifiziert. **Die erste Aufgabe in Phase 2 ist ein Spike**, kein Umbau: eine virtualisierte Liste mit dem bestehenden Drag, inklusive Recycling während eines aktiven Drags und Auto-Scroll. Scheitert der Spike, ist der Fallback „Completed einklappen + nachladen".
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2. **Variable Zeilenhöhen.** 68 px im Normalfall, 90–110 px bei zweizeiligem Titel oder mehreren Badges. `VirtualizingStackPanel` beherrscht das, aber die Scrollbar springt dabei gern, weil die Gesamthöhe geschätzt wird. Muss im Spike mitgeprüft werden.
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3. **`ITaskListFilter`-Umbau.** Die Umstellung auf `IQueryable`-Expressions berührt die Filter-Registry (`src/ClaudeDo.Data/Filtering/`) und damit auch die virtuellen Listen. Kann bei Bedarf aus Phase 2 herausgelöst und nachgezogen werden — der Performance-Gewinn liegt heute ohnehin fast vollständig beim Rendering.
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## Reihenfolge
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Phase 1 → Phase 2 (Spike zuerst) → Phase 3. Phase 1 ist unabhängig und kann parallel oder vorab laufen.
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