docs: record that the sqlite busy-timeout finding was wrong, drop stale RunCreated mention

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mika kuns
2026-08-07 10:12:27 +02:00
parent ac586797ce
commit 1f8f3efc72
2 changed files with 2 additions and 3 deletions
+1 -1
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@@ -124,7 +124,7 @@ read-only "## Reference files" section.
- `TaskMergeService` — conflict resolution for worktree merges.
**Hub/**
- `HubBroadcaster` — single SignalR broadcast point (TaskStarted/TaskUpdated/TaskMessage/RunCreated…).
- `HubBroadcaster` — single SignalR broadcast point (TaskStarted/TaskUpdated/TaskMessage/WorktreeUpdated…).
- `WorkerHub` — SignalR hub + client methods.
**Agents/**
@@ -29,7 +29,7 @@ Das eigentliche Problem: **ein einziger verlorener Event ist permanent.** Der ei
Dazu zwei kleinere Befunde:
- **Race im Delta-Pfad.** `OnWorkerTaskUpdated` ist `async void` und hängt an *zwei* Events (`TaskUpdatedEvent` und `WorktreeUpdatedEvent`, `TasksIslandViewModel.cs:117-118`). Der Full-Reload-Zweig ist per `_loadCts` gegen Überholen abgesichert, der Delta-Zweig nicht — ein älterer Read kann einen neueren überschreiben.
- **Kein Busy-Timeout konfiguriert.** Die Connection-Strings beider Prozesse sind blanke `Data Source=…` (`src/ClaudeDo.App/Program.cs:100-101`, `src/ClaudeDo.Worker/Program.cs:60-61`). Ohne Timeout schlägt ein seltener `SQLITE_BUSY` sofort als Exception durch, statt kurz zu warten — das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Loch 1. Achtung: `PRAGMA busy_timeout` ist **per Connection** und wird — anders als `journal_mode=WAL`*nicht* in der DB-Datei persistiert. Es in `ClaudeDoDbContext.MigrateAndConfigure` zu setzen würde nur die Startup-Connection betreffen und wäre wirkungslos; es gehört in den Connection-String (`Default Timeout=`), den Microsoft.Data.Sqlite auf den Busy-Handler abbildet.
- ~~**Kein Busy-Timeout konfiguriert.**~~ **Widerlegt (2026-08-07, empirisch geprüft).** Die Vermutung war, die blanken Connection-Strings (`src/ClaudeDo.App/Program.cs:95`, `src/ClaudeDo.Worker/Program.cs:61`) ließen einen `SQLITE_BUSY` sofort durchschlagen. Das stimmt nicht: Microsoft.Data.Sqlite 8.0.11 setzt `DefaultTimeout` **von sich aus auf 30 Sekunden**, mit oder ohne das Keyword — gemessen an `SqliteConnectionStringBuilder("Data Source=x.db").DefaultTimeout``30`, ebenso `SqliteConnection.DefaultTimeout` und `SqliteCommand.CommandTimeout`. Ein Contention-Test (Writer hält 2s, zweiter Writer parallel) zeigt, dass der zweite wartet und nach ~2030 ms durchkommt, statt zu werfen. Der ursprünglich dafür gemachte Commit `f62dbb9` war ein No-op mit irreführendem Kommentar und wurde mit `ac58679` zurückgenommen. Die tatsächliche Absicherung gegen transiente Lesefehler leistet der Retry im Delta-Pfad, nicht ein Timeout.
- **`RunCreated` ist ein totes Event.** Wird in `TaskRunner.cs:358` gesendet, hat aber keinen einzigen Abonnenten in der UI.
### Performance: der Engpass ist das Rendering, nicht die Datenbank
@@ -97,7 +97,6 @@ Unabhängig von Phase 2 und 3, kann sofort starten.
| Fix | Ort |
|---|---|
| `catch { }` ersetzen durch Log + einmaligen Retry. **Kein** Footer-Error — das ist ein Hintergrund-Refresh, keine Nutzeraktion. | `TasksIslandViewModel.cs:224` |
| `Default Timeout=30` in beide Connection-Strings (nicht als PRAGMA — siehe Analyse) | `App/Program.cs:100-101`, `Worker/Program.cs:60-61` |
| Catch-Block ruft `_state.FailAsync` (das selbst broadcastet), statt nur zu loggen; `OperationCanceledException` bleibt ausgenommen | `QueueService.cs:349-352` |
| `WorktreeUpdated` nach dem Insert broadcasten | `Runner/WorktreeManager.cs:103` |
| `TaskUpdated` nach dem Insert broadcasten | `Online/OnlineSyncService.cs:131` |